Foto: A. Zelck / DRKS
RettungshundearbeitDie Rettungs-Hunde vom Deutschen Roten Kreuz

Die Rettungs-Hunde vom Deutschen Roten Kreuz

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Rettungs-Hunde waren früher wichtig für Sanitäter im Krieg.
Danach hat der Rettungs-Hund an Bedeutung verloren.
Viele Jahre gab es nur ein paar Rettungs-Hunde in unserer Berg-Wacht.
Aber heute gibt es wieder verschiedene Aufgaben für Rettungs-Hunde.

Sie sind Helfer in der Not auf vier Pfoten: die Rettungshunde der DRK-Rettungshundestaffeln. Im Einsatz sind die Teams weltweit, sie werden bei großen Katastrophen (Erdbeben, Schlammlawinen) eingesetzt, um vermisste Personen aufzuspüren.

Der Hund bildet mit seinem Hundeführer ein Team

Für eine verlässlich arbeitendes Rettungshundeteam ist eine stabile Basis an Hund-Mensch-Beziehung notwendig. Der Hund muss von sich aus die Motivation aufbringen, das zu tun, was von ihm verlangt wird. Ziel der Ausbildung ist die Einsatzfähigkeit des Rettungshundeteams, einen zuverlässig arbeitenden Hund, der Personen anzeigt, und den Menschen, der seine fachspezifischen Fähigkeiten im Einsatzfall anwenden kann.

Die Rettungshundeausbildung ist sehr vielseitig. So muss ein Rettungshund nicht nur „Fuß laufen“, sich auf Kommando setzen oder legen - vielmehr muss er in jeder erdenklichen Situation ein zuverlässiger und gelassener Partner sein. Er muss sich auch auf große Entfernung lenken und leiten lassen und jedes Kommando seines Hundeführers sicher ausführen. Jeder mittelgroße und mittelschwere Hund ist grundsätzlich für die Ausbildung zum Rettungshund geeignet. Im Einsatz der Rettungshundestaffel sind 3 geprüfte Rettungshunde.

Rettungshundeinformationen sind in die Einsatz- und Alarmpläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Sie können somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes, z.B. bei Verschüttungen durch Gasexplosionen, eingesetzt werden. Aber auch die Suche nach vermissten Personen (z.B. verwirrte Menschen) in der Fläche - etwa in Waldgebieten - sind ein häufiger Einsatzanlass.

Wir gratulieren Constance Holfert mit Leopold zu ihrer bestandenen Wiederholungsprüfung in der Flächensuche.

April-2017 Unsere Rettungshundeführer müssen sich alle 18 Monate nach der ersten Prüfung gemäß Gemppo. einer Wiederholungsprüfung stellen. Damit wird ihre Einsatzfähigkeit überprüft. Unsere Rettungshunde Teams können in der Flächensuche und Trümmersuche eingesetzt werden. Ziel ist es schnellstmöglich vermisste Personen zu finden und zu retten. Constanze Holfert hat mit ihrem Hund Leopold die Wiederholungsprüfung erfolgreich absolviert.

Zur Aufgabe der Rettungshundestaffel gehört nicht nur das Suchen und Auffinden von Personen, sondern auch die qualifizierte Erstversorgung der Person. Somit muss jeder Hundeführer bei der ersten Prüfung den Sanitätshelfer A+B vorweisen. Diese Ausbildung wird während des Trainings immer wieder wiederholt und vertieft. 

Wir brauchen dich, um die zu finden, die vermisst werden

Die Arbeit der Rettungshundestaffel erfolgt ehrenamtlich und ist im Alarmfall mit keinen Kosten für den Alarmierenden/Hilfesuchenden verbunden. Eine Unterstützung durch Sponsoren und mittels Spenden ist eine wichtige Voraussetzung unserer Arbeit.

Bilder unserer Ausbildung