Am Montagabend, dem 18.05.2026, wurde der 2. Katastrophenschutzeinsatzzug des Landkreises Görlitz zu einer Gasexplosion alarmiert. Zum Einsatz kamen alle Komponenten des Einsatzzuges mit Ausnahme der Sanitätsgruppe.
Vor Ort übernahmen unsere Einsatzkräfte zunächst Aufgaben im Führungs- und Betreuungsabschnitt. Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden des Malteser Hilfsdienstes unterstützten wir die Betreuung betroffener Personen sowie die Verbringung in Notunterkünfte.
Zu diesem Zeitpunkt ahnte niemand, dass sich daraus einer der längsten Einsätze der vergangenen Jahre entwickeln würde.
Während für die meisten Kräfte des Katastrophenschutzeinsatzzuges der Einsatz in der Nacht zum Dienstag gegen Mitternacht beendet werden konnte, liefen Unterstützungsmaßnahmen bis Donnerstagabend weiter. Dazu gehörten insbesondere die medizinische Absicherung durch einen Krankentransportwagen sowie die Versorgung der eingesetzten Kräfte.
In enger Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst und dem hauptamtlichen Küchenteam des DRK Görlitz wurden insgesamt 1.760 Portionen Verpflegung ausgegeben. Rund 20 ehrenamtliche Einsatzkräfte des DRK waren hierfür im Schichtsystem tätig.
Die traurige Bilanz dieses Ereignisses sind drei verstorbene Menschen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, Freunden sowie allen Betroffenen dieses schweren Einsatzes.
Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften, Organisationen und Unterstützern für die professionelle und besonnene Zusammenarbeit in einer außergewöhnlich belastenden Lage.
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